Das Problem mit dem besten Leitungswasser der Welt! Leitungswasser trinken, filtern und testen?!



1. Leitungswasser in Deutschland.


Das Leitungswasser in Deutschland gehört mit zu den besten Leitungswassern weltweit! Das liegt unter anderem an unserer Trinkwasserverordnung. Diese Verordnung gibt vor, dass die Wasserversorger mehrmals täglich unser Leitungswasser auf mögliche Schadstoffe prüfen müssen. Die Grenzwerte für beispielsweise Blei, Nickel oder Nitrat sind niedrig gesetzt und werden bei entsprechend durchgeführten Laborproben selten überschritten. [1]

Folgende Fragen haben mich mit Blick auf meine jetzige berufliche Tätigkeit sehr interessiert:

· Ist Leitungswasser wirklich gesund?
· Kann unser Leitungswasser bedenkenlos getrunken werden?
· Ist unser Leitungswasser auch für Babys und Schwangere geeignet?

Mein Bild zum Leitungswasser, gerade auf das ungefilterte Leitungswasser, hat sich stark verändert. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe, umso mehr bin ich zu einem Entschluss gekommen.

Der Reihe nach!


2. Leitungswasser trinken ist gut für Mensch und Umwelt!


Ja, Leitungswasser ist im Trend. In vielen Haushalten stehen Sprudelgeräte, die unser Leitungswasser in wenigen Sekunden mit Kohlensäure versetzen. Viele Leute halten ihr Glas einfach unter den Wasserhahn und stillen ihren Durst mit Leitungswasser.

Das macht auch Sinn! Ich bin auch kein Fan von dem klassischen Mineralwasser aus der Wasserkiste. Und gegen das Kistenwasser sprechen viele Faktoren. Hier mal ein paar Fakten.

· Hohe Kosten: 1 Liter Leitungswasser kostet im Schnitt 0,2 CENT! (0,002€). Hier kann kein Mineralwasser aus dem Supermarkt mithalten.[2]

· Umweltfreundlicher: Für 1 Liter Leitungswasser fallen 0,35g Co2 an. Für eine 1 Liter Flasche Mineralwasser fallen im Schnitt 202,74g Co2 an. Dieses liegt größtenteils an dem Transport und der Verpackung bzw. dem Abfüllvorgang.[3]

· Niedriger Aufwand: Wasserkisten bestellen oder sogar auf die altmodische Art einkaufen und schleppen und im Haus oder in der Wohnung lagern ist jedenfalls nicht 2022! Hinzu kommen noch diese Pfandflaschen, die in vielen Fällen einfach auch nicht schön aussehen und nicht nur Platz im Kühlschrank, sondern auch im Haushalt wegnehmen.




Aber gut! Das ich kein Fan von Wasserkisten bin, liegt vielleicht auch ein wenig an meiner Berufswahl.... :)

Zurück zum Thema. Ist Leitungswasser gesund und kann ich Leitungswasser trinken?

Ich selbst habe zu der Gruppe gehört, die lieber Leitungswasser trinkt. Doch je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, umso mehr stelle ich die herkömmlichen Wege und Geräte zur Erzeugung von Sprudelwasser in Frage.


3. Muss ich mein Leitungswasser testen?


Bevor ihr Ihr euch dafür entscheidet, das Wasser aus eurer Leitung zu trinken, würde ich euch einen Wassertest empfehlen. Diese Wassertests werden meist von eurem Wasserversorger oder aber auch von Laboren angeboten.
Denn, obwohl unser Trinkwasser regelmäßig kontrolliert wird, gibt es nicht in jedem Haushalt die gleiche Trinkwasserqualität. Stoffe wie Mikroplastik oder Medikamentenrückstände werden in der Grenzwerttabelle der Wasserversorger oft nicht berücksichtigt.

Bis vor kurzem habe ich gedacht, dass unsere modernen Kläranlagen alle Schadstoffe herausfiltern können. Doch untersuchte Wasserproben aus dem Klärwerk zeigen, dass beispielsweise Mikroplastikfasern aus der Kleidung, auch nach der Aufbereitung nachweisbar sind. Auch der Schmerzmittelwirkstoff Diclofenac, welcher sich beispielsweise in einer beliebten Sportcreme gegen Prellungen befindet, ist nach der Aufbereitung weiterhin nachweisbar.[4]

Eine weitere Herausforderung ist der Klärschlamm. Klärschlamm ist Abfall aus der Aufbereitung. Die Stoffe, die in einem Klärwerk herausgefiltert werden, werden als Klärschlamm gesammelt und anschließend als Dünger für Felder verkauft. Lediglich zwei Bundesländer in Deutschland verbrennen ihren Klärschlamm, sodass die dort vorhandenen Schadstoffe nicht wieder auf die Felder gespritzt werden und somit in unser Grundwasser gelangen.[5]

Ich frage mich bei diesem fragwürdigen Kreislauf: Kann ich mein Leitungswasser wirklich bedenkenlos trinken?


4. Die Lösung: Leitungswasser filtern?!


Die nachgewiesenen Mengen bedenklicher Stoffe sind gering und laut vielen Forschern und Wissenschaftlern, in diesen Mengen unbedenklich. Doch wer garantiert mir, dass es in 5, 10 oder 20 Jahren nicht neue Studien gibt, die genau das Gegenteil beweisen?

Und warum sollte ich, zwar in geringen Mengen, wissentlich z.B. Mikroplastik und Schmerzmittelwirkstoffreste zu mir nehmen? Auch andere Stoffe wie Blei, Nickel und Kupfer sind in geringen Mengen nachweisbar! Soll ich diese ganzen Stoffe wissentlich und auch noch täglich einnehmen?!

Die einfachste Lösung wäre natürlich, diese Fakten zu ignorieren und mein Leitungswasser einfach weiter zu trinken, so wie ich es vielleicht auch schon die letzten Jahre gemacht habe.
Oder ich bestell mir über eine App Mineralwasser in Wasserkisten und stelle meine Wohnung voll, gebe im Vergleich viel Geld aus und produziere somit zusätzliches Co2!?


5. Das Leitungswasser filtern und trinken – Aktivkohlefilter für sauberes Trinkwasser.


Ein Glück bin ich nicht der Einzige, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Wie meine aktuellen Meinungsumfrage zeigt, trinken immer mehr Menschen in Deutschland gefiltertes Leitungswasser. Immer mehr Menschen möchten ihr Leitungswasser vor dem Verzehr filtern und informieren sich im Netz über Wasserfilter, die zusätzlich, zu den großen städtischen Wasseraufbereitungsanlagen, ihr Leitungswassern filtern.

Durch die Aktivkohlefilter-Technologie können Verbraucher kostengünstig und vor allem sicher ihr Wasser filtern. Somit werden beispielsweise Mikroplastik oder Bleirückstände aus dem Wasser entfernt. Spezielle Premium-Wasserfilter stellen sicher, dass auch jegliche Medikamentenrückstände (99,99%) aus dem Trinkwasser entfernt werden. Der Verbraucher kann mit einem gutem Gefühl Leitungswasser trinken und muss nicht auf Wasserkisten aus dem Supermarkt zurückgreifen.


Ein innovativer Sprudelwasserhahn, verbindet die Funktion, des bereits in vielen Haushalten stehenden Wassersprudlers und der Filterfunktion. Mit einem Sprudelwasserhahn verbannst du den klobigen Wassersprudler aus deiner Küche und kannst so smart wie nie zuvor dein Leitungswasser gefiltert genießen.

6. Mein Entschluss.


Ich werde auf jeden Fall weiterhin Leitungswasser trinken. Die Vorteile, gegenüber Mineralwasser aus der Flasche, sind einfach zu groß, um wieder auf die gute alte Wasserkiste umzusteigen.

Aber!

Ich bin froh, dass ich mich mit diesem Thema näher beschäftigt habe und nun feststelle, dass ich mein Leitungswasser mit einem Aktivkohlefilter extra filtere! Klar, die nachweisbaren Schadstoffe sind gering. Trotzdem möchte ich nicht täglich mehrere Liter Leitungswasser zu mir nehmen, mit dem Wissen, dass im Wasser doch etwas Schädliches sein kann, was zukünftig mir und auch meiner Familie schaden könnte.

Also Leute! Informiert euch! Filtert! Bleibt gesund!



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[1] https://www.dvgw.de/themen/wasser/trinkwasserverordnung [2] https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/service/gebuehren-abgaben-preise#:~:text=Die%20Versorgung%20mit%20einem%20Kubikmeter,weniger%20als%20einen%20halben%20Cent. [3]https://atiptap.org/studie-vergleicht-co2-fussabdruck-von-flaschen-und-leitungswasser/#:~:text=Der%20mittlere%2C%20gewichtete%20Gesamtemissionsfaktor%20von,in%20CO2%20umgerechnet%20wurden. [4]https://www.youtube.com/watch?v=dNv0SI_Hsgo&t=868s [5]https://www.youtube.com/watch?v=dNv0SI_Hsgo&t=868s